Ein Dorf auf 712 Metern, eingebettet zwischen Trisselwand und Loser. Ein See mit Trinkwasserqualität. Eine Tradition der Sommerfrische, die mit Hofmannsthal und Schnitzler begann und bis heute anhält.
Gastgeberin Maija und ihr Hund Specki nehmen Sie mit auf einen kleinen Spaziergang – vom Gästehaus über die Arzleiten hinunter zum Altausseer See.
Die Natur beginnt hier nicht erst nach einer Anfahrt, sie liegt vor der Haustür. Wälder, Wiesen und Seeufer, dazwischen das Wasser und über allem die Berge – ein schier unendliches Geflecht von Wegen, das zu jeder Jahreszeit anders erzählt. Schnüren Sie die Schuhe, wann immer Ihnen danach ist; das Schönste liegt bereits in Reichweite.
Sechs Themen für Ihren Urlaub in Altaussee – vom See über die Berge bis zur Küche und den schönsten Ausflügen.

Der Altausseer See ist 2,1 km² groß, bis 53 Meter tief und so klar, dass er Trinkwasserqualität hat. Nur Elektro- und Ruderboote dürfen fahren. Die Seerunde ist 7,5 km lang, fast eben, in anderthalb Stunden zu gehen – ganzjährig. Im Hochsommer wird das Wasser selten über 20 °C warm, aber wenn, dann ist das Baden eine Wohltat. Spezialität: der Ausseer Saibling, frisch geräuchert ab Hof.

Der Loser (1.838 m) ist Hausberg, Skigebiet und Panoramastraße in einem: 10 Kilometer Mautstraße mit 29 Kehren führen bis knapp 1.600 m, oben wartet der eiskalte Augstsee und eine Hochlandrinderherde. Im Winter 34 Pistenkilometer, Freeride-Gelände, familienfreundlich ohne Massenabfertigung. Daneben Langlaufloipen, Schneeschuhtouren zur Blaa-Alm, Naturrodelbahn, Eislaufen. Klassiker im Sommer: die 6-Seen-Wanderung auf der Tauplitzalm, der Tressenstein mit Blick auf drei Seen.

In den Salzwelten Altaussee wurden im Zweiten Weltkrieg über 6.500 Kunstwerke versteckt – darunter der Genter Altar und Vermeers "Malkunst". George Clooneys "Monuments Men" erzählte die Geschichte 2014. Das Literaturmuseum Altaussee würdigt Hofmannsthal, Bahr, Torberg, Frischmuth und die lange Sommerfrische-Tradition. Der Ausseer Fasching mit Trommelweibern und Flinserln ist UNESCO-Kulturerbe. Und das Narzissenfest Ende Mai ist das größte Blumenfest Österreichs.

Die Kulinarik des Ausseerlands ist ernst zu nehmen. Direkt am Altausseer See verwöhnt das Refugium am See mit gehobener Küche und Seeblick, das Strandcafe am Seeufer ist der persönliche Lieblingstipp der Gastgeberin. Am Berg empfehlen sich die Geiger Alm mit herzhafter Almküche und das Restaurant Seewiese – das Red-Bull-Refugium am Toplitzsee. Die Kohlröserlhütte ist klassisches Wanderziel hoch über dem See. Und Postillion's Einkehr in Bad Aussee ist Wirtshaus mit Charakter.

Bad Aussee (4 km) gilt als geografischer Mittelpunkt Österreichs – Trachtengeschäfte und Kurhaus inklusive. Grundlsee (6 km) ist das "Steirische Meer" mit dem Toplitzsee. Hallstatt (30 min) Weltkulturerbe. Bad Ischl (40 min) mit Kaiservilla und Konditorei Zauner. Den Gosausee mit Dachstein-Spiegel erreichen Sie in einer guten Stunde. Die Dachstein-Eishöhle und die 5fingers-Aussichtsplattform liegen 40 Minuten entfernt.

Es gibt keinen schlechten Monat. Im Januar liegt der Schnee hoch, im Februar gehen die Trommelweiber, der April bringt Skitouren-Sonne, der Mai blüht in Narzissen. Juli und August sind Hochsommer am See. September: Hirschbrunft am Loser, golden leuchtende Lärchen. Oktober: Almabtrieb, Wildwochen. Dezember: Rauhnächte und Bergadvent.
Das Gästehaus Eltz ist Ihr Ausgangspunkt – mitten im stillen Winkel des Salzkammerguts.
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